Meine Vision – feme fatale-Interview mit Gwynnefer Sylvia Kinne

Das Interview mit Gwynnefer von Kraftvolle Weiblichkeit, in dem sie mich zu meiner Vision, zu Selbstliebe und den Stolpersteinen im Glück fragt. Es geht auch um die immer noch tabuisierte Frage des weiblichen Zyklus, ich habe mir da ganz offen ein Beispiel an Madonna genommen. Es wird Zeit, klar über Tatsachen zu sprechen, was übrigens immer auch ein Thema in Märchen ist. Dort wird nichts verschwiegen, alle Themen des Lebens kommen vor.

Ich wünsche Euch auf jeden Fall märchenhafte Inspiration!

Für den Adventskalender von Kraftvolle Weiblichkeit können drei Gewinnerinen bei mir je eine ganz persönliche Geschichte gewinnen, die ich für Euch schreibe. Wie das aussehen kann, findet Ihr auf Gwynnefer’s Seite: Gwynnefer’s Geschichte 

Die Geschichte entsteht nach einem persönlichen Gespräch mit den Gewinnerinnen und wird immer mit märchenhaften Elementen sein, sie wird den Lesern Eure Essenz übermitteln und den Zugang zu Eurer Persönlichkeit erleichtern.

Wie könnte Ihr gewinnen? Schreibt einen Kommentar zum Interview oder zu Eurem ganz persönlichen Märchen!

Auslosung erfolgt am 24.12.2016. Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Märchenhafte Grüße! Eure Kati

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Spirituell mit Märchen und Mythen – Beitrag zur Blogparade: „Du und Deine Spiritualität“

Hier geht es zur Blogparade der Bergzauberin: http://bergzauberin.de/blogparade-spiritualitaet/

Kinderkram

Märchen werden oft als Kinderkram abgetan, als etwas, das absolut nichts mit dem realen rainbow-646048_960_720Alltag zu tun hat. Und was soll diese Einschlafgeschichten schon mit Spiritualität verbinden?!

Alltagstauglich

Meine Spiritualität findet im Alltag statt, sie muß lebenstauglich sein. Nach jahrelangen Erfahrungen mit Kirchenchristentum ist mir religiöse und spirituelle Heuchelei und Oberflächlichkeit zuwider. Es ist eben nicht damit getan, zu beten, zu hoffen und zu glauben. Es müssen Entscheidungen getroffen, konkrete Handlungen getan und Strukturen akzeptiert werden. In esoterischen Kreisen ist da manchmal kaum ein Unterschied. Wie einfach und schnuckelig wäre es, einfach auf der Regenbogen-Wolke meditativ Erzengelspray um sich sprühend den Sonnengruß zu zelebrieren. Das macht alles ein angenehmes Gefühl und schenkt der Seele Erholung, keine Frage. Und auch ich bin nicht ganz frei davon, warum auch. Liebevoll gestaltete Kartendecks gehören ebenso zu meinem Inventar wie Räucherstäbchen, Aura Soma und Ätherische Öle.

Magie der Erde

Aber die Magie der Erde ist dreckig, blutig und schmerzhaft. Die Schönheit einer Blumenwiese, einer alten Eiche, eines Feldhasen, der aufmerksam am Wegrand sitzt, eines kreisenden Bussards – all das gehört natürlich auch dazu, aber es ist ungefährlich. Die tiefe Weisheit der Mutter Erde habe ich erst begriffen, als ich ihre ureigenste Magie akzeptierten konnte. Etwas, das ich von einer alten keltischen Göttin lernen durfte, Morrigan, der Schicksalsgöttin.

Die Gretchenfrage

Wie also ist meine Antwort auf die Gretchenfrage? Ich glaube, wir Menschen sind hier, um Himmel und Erde zu verbinden. Jede Frau hat bei der Geburt eines Kindes die Gelegenheit, das zu erfahren, diese unfaßbare Nähe von Irdischem und Göttlichem. Wir sind die Schöpfer und wenn wir nicht den Finger danach ausstrecken, wie es Michelangelo so weise in der Sixtinischen Kapelle verewigte, dann wird uns kein Leben eingehaucht.

Die Botschaften der Märchen

Märchen sind uralte Weisheitsgeschichten, uns bewahrt und überliefert durch viele Generationen von Geschichtenerzählern, Barden und Skalden. Wer Mut hat, läßt sie auf sich wirken.

Eine der wichtigsten Botschaften ist zum Beispiel, dass zu einem gelingenden Leben das Bewußtsein von Nehmen und Geben gehört. Das Wissen um das rechte Opfer. Oh, was für ein Wort! Und schon schrecken wir zurück. Opfer? Das ist doch was ganz Archaisches, Heidnisches. Na klar, es kommt ja auch aus der uralten Erfahrung einer Zeit, als der Mensch noch eingebunden war in die natürlichen Rhythmen der Erden. Später wurde das Opfer allein auf Jesus konzentriert und fertig. Jedem einzelnen Menschen wurde das Bewußtsein genommen, dass er selbst zu geben hat, bevor er bekommen kann. Bewußte Opfer haben eine enorme Kraft. Die Erfahrung des willentlichen Verzichtes ist eine der stärksten Antriebsfedern für persönliches Wachstum. Aber wer ist dazu schon noch bereit? Nur wenige Menschen verstehen die Tiefe und Weisheit einer solchen Erfahrung. Im Märchen „Die sieben Raben“ gibt die Schwester ihren kleinen Finger, um ein Tor aufzuschließen. Dies ist nötig, um ihre verzauberten Brüder zu befreien. Da schüttelt es eine doch! Ein sehr krasses Bild für ein Opfer.

Und damit sollte ich im modernen Zeitalter nichts anfangen können?!

Oh, doch. Das ständige Konsumieren, das uns als notwendig eingeredet wird, funktioniert nicht. Natur, Gesellschaft, Gemeinschaft, Werte – alles zerfällt. Irgendetwas ist vollkommen aus den Fugen geraten. Es muß und kann also anders funktionieren, erzählt dieses und viele andere Märchen. Vielleicht ein neues altes Bewußtsein von Nehmen und Geben??

Aschenputtel und die Schönheit

Echte, lebbare Spiritualität, mit der ich etwas anfangen, fand ich auch in „Aschenputtel“. Ein Mädchen auf der Suche nach ihrem Frausein. Die schönen Kleider, die für sie aus dem Baum auf dem Grab ihrer Mutter herausfallen, stehen genau für diesen Aspekt. Wenn die Welt in Ordnung sein soll, müssen wir Frauen uns schön fühlen. Ich sehe das immer wieder, wenn ich in der Boutique, für die ich hin und wider Modenschauen moderiere, die Kundinnen beobachte. Und mich selbst natürlich auch. Wie sagt die Geschäftsführerin so treffend: „Schöne Kleidung ist wie eine Droge. Es macht einfach glücklich.“

Aschenputtel erzählt uns Frauen, wie das geht. Nämlich nicht nur in eine Boutique zu gehen und Geld auszugeben. Sie erzählt davon, dass sich das Mädchen mit der Kraft ihrer Ahninnen verbindet und von dort alles bekommt, was sie braucht. Ja, wir brauchen die schönen Kleider, aber auch das Bewußtsein dafür, dass wir es uns wert sind. Und das kommt nur von dem Wissen um unsere weibliche Urkraft.

Von Göttern und Heldinnen

Aber Mythologien und alte Sagen haben es ebenso in sich, wie Märchen, die ja oft aus alten Mythen abgeleitet sind. Wenn Siegfried trotz Drachenblutbad zu Tode verwundet wird, können wir etwas über Kontrolle und Kontrollverlust lernen oder über falsches Vertrauen. Wenn die keltische Königin Rhiannon nach jahrelanger, schuldloser Demütigung ohne ein Wort der Klage wieder ihren Thron einnimmt, etwas über Tapferkeit. Und wenn Prometheus an den Fels gekettet jeden Tag durch den Adler des Zeus seine Leber verliert, weil er den Menschen das Feuer gebracht hatte, lernen wir etwas über Hoffnung. Und ganz nebenbei über die medizinische Tatsache, dass die Leber sich selbst regenerieren kann.

Für mich haben die Götter schon immer durch Geschichten, Märchen und Mythen gesprochen. Diese universellen Wahrheiten lehrten mich mehr über die Göttlichkeit auf Erden, als alle esoterischen Kurse, spirituellen Seminare und kirchlichen Predigten zusammen. Obwohl ich Jesus, den Geschichtenerzähler, immer noch mag. Er hatte den Trick verstanden, den unsere neue Religion, die Wissenschaft, erst beweisen mußte: Alles, was in irgendeiner Weise emotional verbunden ist, wird dauerhaft im Gehirn gespeichert. Am besten natürlich in Verbindung mit angenehmen Gefühlen. Wir lernen über Geschichten.

Spirituell im Alltag

Echte Spiritualität ist nicht anderes als Lernen, stets den Horizont erweitern und in das Göttliche hineinfühlen und -denken, immer tiefer und weiter hineingehen in das Geheimnis des Glücks auf Erden, den Rhythmus spüren von Erde und Himmel, die schrecklichsten und schönsten Gefühle durchreisen, um wieder in die dunkle Kühle der absoluten Leere zu gleiten. Es gibt viele Märchen, die genau davon erzählen. Durchschreite Berg und Tal, sei tapfer und mutig und lass los zum richtigen Zeitpunkt.

Ich muß oft still vor mich hinlächeln, wenn wieder einmal jemand meint, Märchenerzählen ist nur was für Kinder und nicht ernstzunehmen oder eine Flucht vor der Realität des Alltags.

Tja, wenn der wüßte …

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Wach auf! – Schneewittchen

Das klassische Schlafmärchen ist ja gemeinhin „Dornröschen“. Bei „Schneewittchen“ snow-white-913740_960_720denken die meisten zuerst an den Apfel, die Sieben Zwerge und vielleicht noch an die Farben Weiß-Rot-Schwarz.

Dabei gibt es eine kleine, aber sehr entscheidende Szene, die wesentlich interessanter ist. Sie ist sogar die große Wendung, die Erlösung, das wirklich wichtige Wunder.

„Wach auf!“?

Imperative liegen mir nicht. Ich habe erst durch meine Kinder gelernt, Befehle zu erteilen, weil sie es geradezu einfordern, klare Ansagen zu bekommen. Ich mache es immer noch nicht gern und ich glaube, das geht vielen Frauen so. Durchsetzungskraft ist nun mal eine typisch männliche Eigenschaft und muß von uns Frauen erst integriert werden.

Dass das absolut notwendig ist, lehrt uns das Leben jeden Tag. Ämter, Chefs, Auftraggeber, Ehemänner. Manchmal muß ich lächeln, wenn ich wieder mal einen Blog oder ein Post von einem Lebensberater oder Beziehungsexperten lese, die Frauen mögen bitte endlich wieder weiblich und hingebungsvoll und weich sein. Klar, gerne, wenn es nicht ständig diese Situationen gäbe, in denen eine von irgendjemandem niedergetrampelt werden soll.

Aber seien wir ehrlich: Diese Jemands sind sowohl Männer als auch Frauen.

Folgen wir dem Gesetz der Anziehung, kommen diese Situationen ins Leben, um genau die Eigenschaft des Durchsetzungsvermögens zu lernen, nicht vor ihnen zu kapitulieren.

Imperative

Und jetzt erweitere ich mal das Ganze etwas. Natürlich kannst Du resignieren, Dich niedertrampeln lassen, in Deiner Opferrolle bleiben. Es ist egal, ob Du ein Mann oder ein Frau bist. Es ist Deine Entscheidung.

Es wird ja auch viel getan (von allen möglichen Leuten und Institutionen und Werbetreibenden), dass wir uns so fühlen sollen. Ein getriebener Mensch, gehetzt von der Angst um oder vor was auch immer, ein „Ich kann ja doch nichts machen“-Mensch, ist die leichteste Beute für jegliche Manipulation. Oder: „Ich muß das tun. Ich muß das haben. Ich muß das sein. Ich muß dort sein.“

Mit dieser Art Imperativen sperren wir uns selber ein.

Natürlich gibt es eine Art inneren Imperativ, eine Richtschnur, eine Vision. Für mich ist es das größte Glück auf Erden, dieser Vision folgen zu können. Sie zu finden, ist gar nicht so schwierig. Sie zu befreien von allen Blockaden, ist die größere Herausforderung.

Schneewittchen läßt sich treiben.

Sie kommt ins Haus der Zwerge und nimmt ungefragt, was sie vorfindet. Das hat mich schon immer gestört an ihr. Kann sie nicht warten, bis die Hausherren zurückkommen? Eben typisch Prinzessin. Und dann biegt sie das einfach wieder gerade mit ihrem süßen Lächeln und einen herzallerliebsten Augenaufschlag. Die Zwerge, die sich vorher noch zurecht beschwert haben, schmelzen wie Butter in der Sonne. Na toll.

Mangelnde Selbstbeherrschung zeichnet Schneewittchen auch weiterhin aus.

Immer nur fließen und weich sein und nehmen ist eben auch Mist. Ich kann Prinzesschen Schneewittchen schon verstehen. Auch als (Stief)Tochter bekam sie vieles, wenn auch nicht Liebe und Aufmerksamkeit. Als süßes Püppchen in der Ecke zu sitzen und den Mund zu halten, war meine Aufgabe in der Kindheit. Von Befehlsgewalt oder besser gesagt: Selbstwirksamkeit war da weit und breit nichts zu sehen. Und ich reagiere immer noch recht ungehalten darauf, wenn mich irgendjemand süß findet. Es macht mich wütend, weil es mir einfach nicht gerecht wird.

Wenn eine gute Freundin oder guter Freund es ehrlich meint, kann und darf natürlich alles gesagt werden, es geht nicht um ein Wort, sondern um Oberflächlichkeit.

Illusionen und Herausforderungen

Doch wie ich sehe, wenn ich so mein Buch des Lebens betrachte, finden sich jede Menge Klippen auf meinem Wege, die mich aus meiner eigenen Illusion vom „süßen Püppchen“ herausgeholt haben. Schaut doch mal in Euer Buch des Lebens, ich wette, da sind all die Herausforderungen genau dafür da, aus den eigenen, von den Eltern oder Großeltern, Lehrern oder sonstigen Bezugspersonen geschaffenen Illusionen auszusteigen.

Aufmerksamkeit

Schneewittchen also meint, sie braucht den Gürtel, den Kamm und den Apfel. Obwohl die Zwerge, die für das geerdete Alltagsbewußtsein stehen, für die Notwendigkeit zu überleben, für die rein materielle, lebenserhaltende Versorgung – die natürlich dann auch die Schätze der Erde hervorbringt! – obwohl also die Zwerge sie eindringlich warnen, kann Schneewittchen eben nicht widerstehen.

Da ich dieses Märchen als Seelengeschichte betrachte, kann es also nur um tiefere Botschaften gehen. Es ist extrem wichtig, aufmerksam zu sein, doch Schneewittchen folgt lieber trällernd irgendwelchen unnötigen Anwandlungen.

Natürlich haben wir alle die Erfahrung der falschen Entscheidungen gemacht.

Und gerade deshalb ist dieses Märchen so interessant. Es erzählt uns was geschieht, wenn wir nicht aufmerksam sind, nicht den lebenserhaltenden Notwendigkeiten folgen.

Ich kann das auch nicht immer. Als kreativer Mensch muß ich oft meinem inneren Gedanken- und Gefühlsstrom folgen. Das ist eine Art Disziplin meinem Herzen gegenüber. Aber wenn es darauf ankommt, kann dieses Märchen eine Richtschnur sein, eine Art Wecker, der daran erinnert, dass es Situationen gibt, in denen wir wach und völlig präsent sein müssen.

Erlösung aus Versehen

Und genau das geschieht, wenn auch nur aus Versehen. Schneewittchen erwacht aus dem lähmenden Todesschlaf. Die entscheidende Wende, das Wunder, von dem ich eingangs schrieb. Sie hat eben mal wieder Glück gehabt. Weil einer über die Baumwurzel stolpert, springt ihr das vergiftete Apfelstück aus dem Hals (in der von den Grimm’s bearbeiteten Version, in der Ur-Version wird ein geheimnisvolles Heilritual vollzogen) und sie ist wieder lebendig, nicht mal runzlig, verwest und oll. Nein, es gibt snow-white-933491_960_720auch gleich einen Prinzen dazu: ihre Zukunft.

Alles nur, weil sie rumlag und schön war. Meine Güte! Manchmal frage ich mich wirklich, was dieses Prinzesschen eigentlich gelernt hat.

Natürlich gibt es da noch den äußerst interessanten Aspekt des Spiegels, der für die Königin genau das Werkzeug ist, ihren eigenen Oberflächlichkeiten zu folgen. Schneewittchen kann ja gar nicht anders, sie lernt es nicht besser.

Doch das ist eine andere Geschichte.

Also, worum geht es wieder? Vertrauen?

Nicht nur. Ich glaube, hier können wir ruhig mal davon augehen, dass es auch eine Aufforderung ist, sich nicht imme nur einlullen zu lassen von vermeintlich wichtigen Scheinbildern, sondern genau hinzuhören und hinzusehen. Die Erlösung kommt dann schon.

Viel Spaß dabei wünscht die Märchenfee.

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Du kannst es niemandem recht machen – Rapunzel

Abgehetzt für Andere?

bush-640619_960_720Bei den meisten Menschen gibt oder gab es irgendwann diese Situation: Du rennst und machst, Du sorgst Dich, Du steckst Deine eigenen Bedürfnisse weg, Du lebst quasi nur noch für eine oder einen anderen.

Als Mutter ist das eine ziemlich normale Situation, proportional mit zunehmendem Alter der Kinder weniger, aber ganz los wirst Du es nicht.

Emotionale Abhängigkeit

In kaputten Partnerschaften ist das auch oft eine normale Situation. Leider. Dabei spielt es nicht die Rolle, ob sich ein Mann oder eine Frau so verhält. Das ist geschlechterübergreifend. Sich zu verleugnen, um irgendetwas zu retten. Oder zu erreichen. Du rutschst immer mehr in die emotionale Abhängigkeit, weil der gewünschte Effekt ausbleibt.

Dabei trennt sich Dein natürliches Bedürfnis nach innerer Vollkommenheit und Ganzheit ab. Ein Irrglaube, der vermeintlichen Harmonie hinterherzurennen, die doch nur in Dir selbst zu finden ist. Um so weniger bekommst Du nämlich zurück, das ist das Verrückte. Der oder die Andere, ob bewußt oder unbewußt, nährt sich von Deinem Geben.

Rapunzel

book-1291164_960_720Das Märchen „Rapunzel“ ist ein sehr tiefgründiges Märchen und wird tiefenpsychologisch als Mutter-Tochter-Ablösungsthema gedeutet. Es gibt auch Deutungen, die die Situation der Schwangerschaft, die heftigen Gelüste und die Lösung auf Pflanzenebene, nämlich Eisen (in Rapunzeln/Feldsalat leicht verdaulich), in den Vordergrund rücken. Ein Lehrmärchen für Kräuterkundige, Hebammen und jede schwangere Frau.

Darüber ließe sich eine Menge schreiben. Aber dieses Mal bin ich an einem anderen Detail hängen geblieben.

Unzufriedene Frauen

Der zukünftige Vater geht in den Garten, weil seine Frau diesen Heißhunger auf Rapunzeln hat. Ich glaube, viele Männer kennen das: Sie würden alles tun, aber vergeblich, die Frau ist einfach nicht zufrieden. Unzufriedene Frauen sind keine Auswirkung der Emanzipation. Es ist eine alte Geschichte, man denke nur an „Der Fischer und seine Frau“.

Natürlich gibt es auch jede Menge Frauen in ähnlichen Situationen. Deshalb erlaube ich mir an dieser Stelle zu verallgemeinern. Mir ist bewußt, dass ich an dem tiefen Bedürfnis des Mannes, seiner Frau hilfreich zu sein, und den Frauen, die das ausnutzen, etwas vorbeiargumentiere. Ich bitte um Vergebung.

Die Botschaft

Was erzählt also das Märchen darüber, übertragen auf den inneren Seelengarten?
Ich gehe wieder davon aus, dass jede Figur einen Seelenanteil und jede Handlung einen inneren Prozeß darstellt.

Heftige Wünsche haben ihre Berechtigung, aber niemand ist dafür verantwortlich, nur Du selbst. Sie zu beherrschen ist ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg zu ihrer Erfüllung. Zunächst ist der Turm ein Schutz, um die Wünsche heranwachsen zu lassen. Haare stehen für die Verbindung zum Göttlichen. Innere Einkehr, Rückzug, Stille sind gute Wege, diese Verbindung wachsen zu lassen. Doch an diesen Haaren steigt Frau Gotel, die ich hier mal stellvertretend für das Ego nehme, herauf. Die Verbindung ist besetzt vom Erhaltungstrieb. Ist auch ok, es muß ja alles erstmal wachsen.

Die Geschichte einer Heilung

Aber: Wenn Du Deine Wünsche wegsperrst, kannst Du es niemandem Recht machen. Wenn Du Dich selbst verleugnest, keine Grenzen setzt (die männliche Seite als Vatefantasy-782001_960_720r hat auf- und sein Kind hergegeben), nicht lernst in Liebe über deine wahren Gefühle zu sprechen (die weibliche Seite ist ja in den Turm gesperrt), mußt Du Deine männliche Seite irgendwie wieder anlocken, damit sie ihren Platz einnehmen kann. Gesang, lange Haare, Liebesversprechen.

Dann kommt die Prüfung, die Alte als das Ego. Sie erwischt die Liebenden und muß das Ganze umgehend unterbinden. Es ist ein Machtkampf.

Der männliche Anteil wird ausgesperrt

Was haben wir nicht alles für Gründe, warum wir weiterhin unsere Muster bedienen?! Verlustängste stehen an allererster Stelle. Und Frau Gotel läßt Rapunzel ja auch nicht wirklich los, sie verbannt sie an einen unwirtlichen Ort, den nur sie kennt. Der Mann, der männliche Anteil, wird blind, denn die Wut des Egos kann es nicht zulassen, dass der Prinz seinen Platz einnimmt. Der Animus soll ausgesperrt werden.

Aber das Ego spielt ohne die verborgene und unzerstörbare Kraft des Lebens. Nichts ist wichtiger, als diesem Fluß aller Dinge zu vertrauen. Wir sind Teil davon, getrennt zu sein ist eine Illusion. Das Leben spielt sich nicht da draußen ab, da bei den Leuten, denen es vermeintlich besser geht. Weil wir glauben, wir müssen ja an unserem Platz bleiben, unsere Pflicht erfüllen, wir haben so schlechte Lebensumstände, so ein furchtbares Schicksal, so schmerzliche Erfahrungen, können etwas nicht, uns fehle das Wissen, das Talent usw. usf.

Die Liebe wird siegen

Es gibt Zeiten, da ist es wichtig, im Turm zu bleiben. Und es gibt Zeiten hinauszugehen und die eigene Wahrheit zu leben.

rose-572757_960_720Der Prinz und Rapunzel finden sich in der Einöde. Nichts kann sie mehr trennen. Aber das Bemerkenswerte ist, dass sie auch in der Entfernung nicht getrennt waren, sie sind beide nur gereift. Rapunzel bekommt Kinder, der beste Beweis, dass die Liebe siegen wird. Und als er sie nach langem Suchen wiederfindet durch ihren Gesang wie am Anfang ihrer Geschichte, macht sie ihn mit ihren Tränen, dem Wasser des Lebens, sehend.

Ein Märchen mit vielen Botschaften.

Welche Botschaft Du empfangen möchtest, wählst Du selbst.

Ein Leben, in dem Du es nur allen Recht machen willst, sperrt Dich ein. Der Weg nach draußen ist voller Gefahren, Abenteuer und er wird Dich komplett verändern. Aber am Ende wird es so, wie es sein soll, wofür Du wirklich hier bist. Das Beste, was Dir je passieren kann.

Herzliche Grüße aus der Anderwelt.

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Wenn die Spindel sticht – Dornröschen

Gehört Ihr auch zu den Menschen, die erstmal Watte im Kopf haben, wenn eine kleinere oder größere Katastrophe passiert?

Also, ich definitiv.forest-669105_960_720

Je nach Ausmaß kann das schon mal ein paar Tage dauern.
Was ist passiert? Ganz einfach: ein Schock. Es muß nicht immer das totale Blackout sein, an das wir gleich bei diesem Wort denken und das sofortige medizinische Hilfe benötigt.

Die Symptome sind klar definiert. Schweißausbrüche (wenn es ganz heftig ist), trockener Mund, Zittern, Übelkeit, aber vor allem Bewußtseinstrübung. Die Intensität ist unterschiedlich. Die Denkfunktion wird eingeschränkt, weil erstmal alles runterfährt. Der Grund ist ein Auslöser, der ein ganzes Spinnennetz von alten Erfahrungen, Ängsten, Reflexen und Instinkten in Schwingung versetzt, wie die Fliege, die ins Netz gegangen ist.

Schock ist eine Schutzfunktion vor Überlastung.

Als wollte uns das Leben sagen: „Mach jetzt ja nichts Dummes!“, schaltet es uns auf Reserve. Ein Schock kann lange andauern und hat verschiedene Phasen. Wird er nicht gut verarbeitet, bleibt er, ähnlich wie eine Verkrampfung, irgendwo in uns kleben und braucht das sanfte, geduldige, aber aktive Warten auf das Aufwachen.

Es gibt wunderbare Hilfen dafür, ich persönlich habe sehr heilsame Erfahrungen mit Trance, Meditation und Hypnosetherapie gemacht. Das Märchen „Dornröschen“ erinnert mich an solche meditativen inneren Heilreisen, wie ich sie bei diesen Gelegenheiten erlebt habe.haunted-castle-859390_960_720

Sollten die Alten etwa von dieser Heilmethode schon gewußt haben?

Ich glaube daran, das wir nichts davon neu erfinden, sondern uns nur erinnern. Geschichten führen in einen tranceartigen Zustand. Das erlebe ich immer wieder, wenn ich Geschichten und Märchen erzähle. Oft dauert es eine Weile, bis die Zuhörer verstehen, dass eine Geschichte zu Ende ist.

Große alte Weisheitslehrer, gute Geschichtenerzähler und sehr gute, aber leider seltene Schullehrer nutzen diesen Effekt, um die Zuhörer in einen Zustand der Erkenntnis zu führen. Lernen ist Heilung und Heilung ist Lernen. Der viel gerühmte Aha!-Effekt öffnet eine Tür.

Details

Das Faszinierende im „Dornröschen“ sind die vielen Details. Mit Akribie wird aufgezählt, wer da alles einschläft. Nach dem Schock, der Spindel, kommt erstmal der komplette Rückzug. Es ist sehr spannend, dass das Dornröschen-Schloß und seine Bewohner vollkommen außerhalb der Zeit sind. Dort gibt es keine Veränderung, während um sie herum hundert Jahre lang die Welt tobt.

Auch die Hundert zeigt an, dass es sich um eine Reise ins Innere handelt. Gerade das Unmögliche in Geschichten signalisiert der Seele: Jetzt sind wir auf der sicheren Bilderebene, hier kann ich mir alles anschauen.

Und dann endet das Märchen eben nicht mit dem erweckenden Kuß, sondern mit der Aufzählung aller Wesen, die da eingeschlafen waren und jetzt wieder aufwachen. Eine wunderschöne Führung wieder hinaus aus dem Seelenland. Es ist die Treppe hinauf an das Tagesbewußtsein.

Die verfluchte Spindel

Die Spindel, ein Fluch, der uns getroffen hat, ist eine völlig normale, menschliche Erfahrung. Vielleicht funktioniert plötzlich der Drucker nicht mehr, der Nachbar über Dir hat seine Badewanne überlaufen lassen, ein Amt zahlt Dir plötzlich weniger Geld, ein wichtiger Vertrag, auf den Du Dich verlassen hast, kommt nicht zustande. Aber auch die heftigeren Sachen: Vielleicht hat Dich ein geliebter Mensch verlassen, Du hast viel Geld verloren oder erfährst plötzlich, dass Du schwer krank bist.

Die Schwere der „Spindel“ ist unterschiedlich und jeder Stich braucht seine eigene Zeit. Deshalb sind es ja auch hundert Jahre Schlaf. Hundert ist universell, lang genug für die Heilung des Schocks, wie lange auch immer das dauern möchte.

Ein Märchen als Ratgeber

Vielleicht hast Du Lust, Dir „Dornröschen“ als guten Rat dafür anzuschauen, wie Du mit so einem Schock am besten umgehst. Laß Dir die Zeit, die Deine Seele braucht, bis Dein männlicher Anteil durch die Hecke kommen kann, um sich mit dem verletzten weiblichen Anteil zu vereinen. Erst dann ist ein Erwachen möglich.

Denn dass die Hecke tödlich ist, hat einen guten Grund. Was zu früh geschehen will, kann nur untergehen.

Tja, und wie lange dauert dieser Spindel-Schlaf nun?

Nimm Dir die Zeit und lausche auf Deine innere Stimme, sie weiß es.
Schau Dich um, das Universum schickt Dir immer von irgendwo her eine Hilfe, dfantasy-579810_960_720as richtige Wort, den Menschen, der für Dich da ist, das Buch, dass die richtigen Antworten für Dich bereit hält, die Musik, die Dich tröstet.
Nimm Dich selbst in den Arm, jede Verletzung möchte gesehen, jedes Gefühl angenommen werden.

Und dann lass Dein Inneres Kind im Märchenland spielen, bis die Zeit reif ist, zurückzukehren.

Herzliche Grüße aus der Anderwelt.

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Welche Rolle spielst Du? – Der Meisterdieb

book-1291164_960_720  Im Märchen „Der Meisterdieb“

gibt es, wie so oft in den Märchen, viele interessante Aspekte, die ich einzeln betrachten könnte. Der erste Teil zum Beispiel ist eine anrührende Geschichte zwischen Eltern und Kind und erzählt von bedingungsloser Liebe, denn die Mutter sagt: „Auch wenn er ein Dieb geworden ist, so ist er doch mein Sohn und meine Augen haben ihn noch einmal gesehen.“

Oder der zweite Teil, wie es zu den drei Proben kommt, die der Meisterdieb bestehen will. Die Frage, warum der Graf, der doch Diebe verabscheut, seinen Patensohn auf die Probe stellt, ist äußerst reizvoll. Ist es Neugier? Ist es die Lust an der eigenen Macht und dem Gefühl der Überlegenheit?

Listiger Gestaltwandler

Heute schreibe ich aber von der Art und Weise, wie der Meisterdieb seine Aufgaben löst. In der ersten Aufgabe spielt er den Soldaten ein altes Weib vor, in der zweiten tut er vor der Gräfin so, als wäre er der Graf. Und in der dritten führt er den Pfarrer und Küster als Apostel Petrus mit ihren eigenen Erwartungen an die Auferstehung an der Nase herum. Er verkleidet sich, er verstellt sich, negativ ausgedrückt gaukelt er anderen Menschen etwas vor. Nur so kann er die Probe bestehen, weil er sich darauf versteht, verschiedene Rollen zu spielen.

Ist das wirklich so negativ?fence-1080255_960_720

Das Märchen urteilt darüber anders, als wir es im moralisch-gesellschaftlichen Kontext gewohnt sind. Weil wir von Lüge und Betrug umgeben sind, wünschen wir uns Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit. Und die meisten Menschen glauben, Rollen zu spielen hätte etwas mit Lüge und Betrug zu tun.

Ich lese das immer wieder auf Seiten von Coaches und Lebensberatern, ob nun esoterisch, spirituell oder nicht. „Steig endlich aus der Rolle aus, werde du selbst!“, „Lege deine Maske ab und zeig dich, wie du wirklich bist!“

Und wer bist Du wirklich?

Für mich ist Schauspiel die uralte Kunst der Gestaltwandlung. Ich kann keine Gestaltwandlerin und Geschichtenerzählerin sein, wenn ich nicht wahrhaftig bin. Denn: Jede Rolle ist wahrhaftig.

Alles, was wir tun, jede Situation, jede Begegnung ist eine Rolle. Auch die Rolle, in der wir uns bewußt verstellen, um unser Ziel zu erreichen. Wir spielen auch eine Rolle, wenn wir mit unseren geliebten Menschen zusammen sind. Das alles sind wir! Je bewußter wir uns dessen sind, um so echter werden wir.fantasy-579810_960_720

Können wir jetzt niemandem mehr vertrauen?

Es ist gut zu wissen, dass jeder Mensch über diese Fähigkeit verfügt, auch wenn es meistens unbewußt ist. Das ist kein Urteil über gut oder schlecht. Es ist einfach eine Feststellung. Das ist der erste Schritt.

Vor vielen Jahren war ich Assistentin im Lehrbereich Medizinische Psychologie an der Berliner Humboldt-Universität. Dadurch kam ich in die außerordentlich lehrreiche Lage, sämtliche Vorlesungen für Medizin-Studenten in Medizinischer Psychologie zu hören, ganz einfach weil ich die Dias geschoben habe. Dort hörte ich etwas sehr Interessantes: Simulanten gibt es nicht! Denn jeder Mensch, der vorgibt, krank zu sein, hat ein ganz reales Problem, sonst würde er sich nicht die Mühe machen, eine Krankheit vorzutäuschen. Er hat ein psychisches Problem.

Es gibt also immer einen Grund, warum bewußt eine Rolle vorgespielt wird.

Und wenn wir noch einen Schritt weitergehen, gibt es auch immer einen Grund für Betrug und Lüge. Das ist keine Rechtfertigung, ich habe, wie die meisten Menschen, selbst sehr böse Erfahrungen damit machen müssen. Aber wenn wir uns die Mühe machen, hinter die Fassade zu sehen, kann es eine Möglichkeit sein, selbst Heilung zu finden: Vergebung.

Der nächste Schritt ist dann zu erkennen, dass wir selbst für viele Situationen im Leben die Fähigkeit des Rollenspiels nutzen. Wir spielen anderen etwas vor, um uns oder andere zu schützen, uns zu verstecken, uns einen Vorteil zu sichern. Letztendlich geht es um den Urinstinkt des Überlebens.

boy-805277_960_720Robin Hood

Und so verstehe ich das Märchen vom Meisterdieb. Seine Gewitztheit, die übrigens schon lange ein sehr beliebtes Geschichtenmotiv ist, rettet ihm nicht nur das Leben, es macht ihn sogar dem Grafen überlegen. Wir lieben diese Robin-Hood-Geschichten und wünschen uns selbst ein bißchen so zu sein.

Aber schau hin in Dein Leben, es ist doch schon so. Wenn Du Dir einmal die Zeit nimmst, findest Du bestimmt Situationen, in denen Du gewitzt die eine oder andere Rolle spielst, die nicht ganz den erwarteten Erziehungsgrundsätzen für ein „gutes Menschsein“ entspricht.

Das ist nicht verwerflich, das ist die Fähigkeit zu überleben.

Die wirklich wichtige Frage dabei ist: Bist Du dabei in der Liebe? Bist Du in Deinem Herzen und kannst Du es aus Deinem Herzen heraus rechtfertigen? Oder ist es Deine Angst, die aus dem Ego kommt?

Deine Rollen im Leben

Heute gebe ich Dir eine kleine Übung aus meiner Ausbildung zur Theater- und Schauspieltherapeutin mit, die Dir helfen kann, Dir Deiner Rollen bewußt zu werden.

masks-1242822_960_720Schreib doch mal in einer ruhigen Stunde alle Bereiche Deines Lebens auf und welche Rolle Du dort spielst. Es können die Archetypen sein, aber auch Film- oder Märchenfiguren.

Bitte bedenke, dass das eine Momentaufnahme ist.

2014 schrieb ich in meine Ausbildungs-Unterlagen Rollen auf, die ich heute so nicht mehr spiele. Sie haben sich gewandelt und das ist ein gutes Zeichen. Denn Rollen verändern sich mit unserer Bewußtwerdung.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Alles Liebe aus der Anderwelt.

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Die Kugel des Glücks

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Was ist Glück? Was ist Unglück?

Vor ein paar Wochen krachte virenbedingt mein komplettes Computersystem zusammen. Sämtliche Geschichten, auch die, die ich für meine Kinder geschrieben habe, hängen in der verseuchten Festplatte fest. Obwohl ich ziemlich traurig war, fühlte ich, dass es auch irgendwie befreiend war. Es ist ja nicht der erste Totalverlust, den ich erlebe, und ich wußte: das kann nur den kompletten Neuanfang bedeuten. Inzwischen habe ich eine neue Festplatte.

Und siehe da.

Vorcup-621251_960_720 ein paar Tagen fing mein Schreibrausch wieder an, dieses vollkommene Vergessen der Zeit im Fluß der Worte. Nach mehreren Jahren Schreibblockade (die Blog-Beiträge zählen da nicht, die sind kurz) kann ich diese Tür wieder öffnen. Ich spüre, dass diese Jahre der „leeren Seite“ eine Transformation waren, denn ich tue etwas, um das ich seit langem herumkreise wie der Wolf um seiner Beute. Bisher war mir dieser Brocken zu groß. Doch nun schreibe ich meine eigene Geschichte, meine subjektiv erlebte Wahrheit, die mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Ein wichtiger nächster Schritt in meine ganz persönliche Freiheit. (Danke, Beatrice Lührig, für die Ermutigung!)

Aber, was war das nun mit dem Computer-Crash?

Unglück oder Glück?

Meine heutige Geschichte ist ein Kunstmärchen aus einem der alten Bücher meiner Urgroßmutter. Ich nahm es in die Hand und die Seite schlug sich einfach auf. Die Märchen in diesem Buch sind von einem Pfarrer und sehr weisen Menschen geschrieben. „Die Kugel des Glücks“ erzählt alles, was es zu diesem Thema zu sagen gibt.

Etwas geschieht und wir glauben, es ist die größte Katastrophe. Geduld, Glauben, Vertrauen. Wer in solchen Situation darin nicht geübt ist, fällt in ein tiefes, dunkles Loch. Wer nicht aus tiefstem Herzen weiß, das wirklich alles ein Ausdruck der universellen Liebe ist, dem reißt es den Boden unter den Füßen fort.

Und wer von uns weiß das schon?

Abgelenkt im Hamsterrad des Alltags, zugeballert mit falschen Versprechen aus Film, Fernsehen und Werbung, auf der Stirn „Ich muß doch … „ tätowiert und der großen Angst, etwas zu verpassen, verpassen wir uns selbst.fly-agaric-330934_960_720

Wir sollten aufhören, uns das Glück als rosarote, zuckersüße Wolke vorzustellen, möglichst weit weg von allen schmerzhaften Grenzen. Die Weisheit des Lebens spielt nach ihren eigenen Regeln.

Ist es nicht eigenartig, das ein Fliegenpilz als Glückssymbol dient, ausgerechnet einer der giftigsten Pilze? Die alten Weisen wußten diesen Pilz zuzubereiten, um mit seiner Hilfe in die glückseligsten Weiten der Götter zu fliegen. Doch zuvor mußten sie durch ziemlich unangenehme körperliche Zustände. Sehr interessant, der Selbstversuch von Wolf-Dieter Storl, der einiges dazu zu sagen weiß.

Das Glück ist wie Ostern:

Hinter jedem Busch könnte eine kleine Fee herausfliegen, hinter jedem Baum ein lustiger Kobold hocken, hinter dem nächsten Hügel liegt ein Geschenk und über jeder weißen Wolke fliegt ein Glücksdrachen. Vielleicht müssen wir einfach nur neugierig bleiben.

Hör nicht auf zu suchen.

Alles Liebe aus der Anderwelt.

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Rumpelstilzchen – Wer hat die Macht?

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Wer hat nicht so ein Rumpelstilzchen in seinem Leben?

Jemand, der immer nur haben will und nur gibt, wenn er dafür einen unangemessen hohen Gewinn macht. Einer, der alles kontrollieren und bestimmen will, wieviel er wem und mit welchem Nutzen geben will. (Nichts gegen talentierte Führungspersönlichkeiten. Ich brauche das auch hin und wider, dass mir jemand sagt, wo es lang geht.)
So ein bißchen erinnert mich das an Moliere’s Geizigen, der allerdings am Ende nicht sich selbst zerreißt, aber mit seinem Gold allein bleibt.

Eigentlich ist so jemandem nicht zu trauen. Und genau das strahlt diese Person dann auch aus. Er vertraut niemandem.

Aber, wenn uns eine solche Person begegnet, ist sie dann nicht nur ein Spiegel für uns selbst?

Das Gesetz der Anziehung funktioniert hunderprozentig. Was wehtut, löst der andere nur aus. Es ist unser Schmerz. Der andere fühlt ihn nicht.

Oft wissen diese Menschen nicht, wie sehr sie anderen Menschen damit weh tun.
Müssen sie auch nicht. Der Schmerz ist nur ein Achtungszeichen, dass hier etwas in uns selbst aufgeräumt werden möchte.

Und schon tauchen die Fragen auf: Was will ICH nicht geben? Wo erwarte ICH zu viel?

Letztlich ist Rumpelstilzchen eine Geschichte über Selbstbestimmung. Wieder einmal. Die Tochter des Müllers wird zur Königin, in dem sie sich von den Erwartungen ihres Vaters, des Königs und auch Rumpelstilzchens löst. Wie Entwicklungsstufen sind diese Figuren.

Zuerst gibt sie, was sie geben kann. Die Folgen der Angeberei ihres Vaters trägt sie klaglos. Auch gegen die Todesdrohung des Königs kann sie nicht rebellieren. Rumpelstilzchen gibt sie ihren kostbaren Schmuck, ein bedeutsames Erbe ihrer Ahninnen. Es ist nichts mehr übrig. Eine uralte Einweihungsgeschichte ist das, erinnert mich an Inanna, die sumerische Göttin, und ihren Gang in die Unterwelt und Orpheus, der alles geben muß. Und, weil er nicht loslassen kann, alles verliert.

Doch die Müllerstochter geht hindurch und wird mit jedem Schritt mehr die Königin, die sie in sich trägt.

„Mach doch“, scheint sie dem Zauberwesen zu sagen. „Du kannst hier herumspringen und mich unter Druck setzen, wie Du willst, ich gebe Dir mein Liebstes nicht.“ Sie tut etwas sehr Interessantes. Sie holt sich Hilfe und vertraut auf ihren Erfolg. Sicher hat sie in all der Zeit Tausend Ängste ausgestanden, Wechselbäder von Hoffnung und Verzweiflung.

Das Märchen erzählt, wie so oft in den alten Weisheitsgeschichten, dass das Schicksal, das Göttliche, der Zu-Fall (denn alles fällt uns zu) ihr zur Seite steht. Ein Wunder, und ich möchte mir vorstellen, dass sie fest daran geglaubt hat. Der Name, das alles entscheidende Element, wird gefunden.

Auch das ein ungeheuer spannendes Thema: Wenn wir etwas benennen können, haben wir Macht darüber.
Macht ist nicht per se negativ. Es kommt darauf, wie wir sie nutzen.

Stroh zu Gold

Sehr spannend auch das Motiv der Verwandlung vom Stroh zu Gold durch das Spinnen. Spinnen steht für Kommunikation. Viele Jahrhunderte trafen sich Frauen in Spinnstuben und besprachen die neuesten Begebenheiten, tauschten sich über ihren Kummer und ihre Freude aus, erzählten Geschichten, lehrten die jüngeren Frauen. Dort fand ein Verwandlungsprozess statt. Aus dem Stroh im Kopf wurde Gold, das immer für göttliche Eingebung und Macht steht.

Es hat eine gewisse Komik, dass ausgerechnet ein Kontroll-Freak der jungen Frau dazu verhilft, ihr Gold zu finden. Naja, es ist ja auch ein Zauberwesen. Vielleicht sind all diese Menschen, die uns nicht atmen lassen, eigentlich nur Zauberwesen. Wäre doch schön, wenn dieser Zauber auf sie selbst zurückfällt und sie erkennen, wieviel Liebe in ihrem Leben schon da ist, wie sehr sie geliebt werden, einfach so, ohne etwas dafür tun zu müssen.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn so ein Rumpelstilzchen auftaucht, kannst Du Dich fragen, wie Du selbst Dein Stroh zu Gold spinnen kannst.

Ich hab drei Tipps für Dich (ja, ich liebe die Drei, sie hat was Märchenhaftes):

1. Lass Dich nicht auf einen Machtkampf ein, zieh Dich zurück, auch wenn es schwerfällt.
2. Schau in Dein Herz, was für eine Seelenbotschaft hinter allem stecken könnte.
3. Entscheide Dich für das Vertrauen darauf, dass sich zur rechten Zeit ein Sonnenstrahl zeigt, der Dir den Weg weist. Wenn Du ihn siehst, GEH LOS!

Wenn Du das Gefühl hast, Du möchtest dabei Begleitung, dann schreib mir einfach. Ich freue mich auf Deine Nachricht.

Herzliche Grüße aus der Anderwelt.

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Zeigt her, Euer Gold! – Schneeweißchen und Rosenrot

styggkaerret-848532_960_720Schneeweißchen und Rosenrot ist eher ein Kunstmärchen, als traditionell überliefert und gut gefüllt mit den moralischen Träumen der Gründerzeit. Es kam erst in der 3. Auflage zur Sammlung der Brüder Grimm. In meiner zweibändigen Ausgabe von 1905 findet es sich gar nicht. Ich las, dass dieses Märchen von Jakob Grimm mehrfach überarbeitet wurde, sicher ein Grund, warum es so ausgeprägt um die Eigenschaften „lieb“ und „fromm“ geht.

Wolf-Dieter Storl räumt in seinem Buch „Die alte Göttin und ihre Pflanzen“ die Grimm’schen Putz ab und entdeckt eine Weisheitsgeschichte um die Naturzyklen und die alte Göttin wieder. Schneeweißchen steht hier für die Jungfrau (die Farbe Weiß steht für die erste Phase), Rosenrot für die Mutter und Frau (Rot für die zweite Phase) und die Mutter der Beiden für die Alte (Schwarz für die dritte Phase der Göttin). Assoziiert mit den Welten, die den schamanisch Reisenden bekannt sind: Weiß für die Oberwelt der Götter und Himmlischen, Rot für mittlere Welt des Hier und Jetzt, Schwarz für die Unterwelt des Unbekannten, Unbewußten und Alten.

Das ist nur eine von vielen Deutungsmöglichkeiten, z.B. tiefenpsychologisch von Eugen Drewermann.
Für mich geht es heute um Vertrauen.
Immer wieder weist das Märchen darauf hin. Da ist die Mutter, die ohne Angst ihre Kinder allein im Wald spielen läßt. Die Mädchen übernachten im Wald ohne Angst, weil sie einen Schutzengel haben, der sie bewacht. Sie fürchten sich nicht vor dem Bären, der an ihre Tür klopft, um sich aufzuwärmen und schließlich ihr Winterdauergast wird. Und von dem hysterischen Zwerg lassen sie sich schon gar nicht beirren.

Der Zwerg ist mißtrauisch bis zur Boshaftigkeit. Geizig und gierig ist es ihm nicht möglich, die Geschenke der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit anzunehmen.

Der Bär scheint zunächst ungefährlich und gemütlich zu sein. Doch auch er hat etwas zu verbergen, wenn auch nicht ganz freiwillig, denn wir wissen ja, er ist ein verzauberter Königssohn. Als er sich an der Türklinke ein Stück Pelz aufreißt, schimmert sein Gold hervor.

Diese beiden Figuren stehen sich gegenüber. Der Täter und das Opfer. Denn am Ende des Märchen heißt es, dass der Zwerg den Königssohn in einen Bären verwandelt habe, weil er dessen Schätze haben wollte.

In alten Kulturen war es eine wichtige Erfahrung, sich in ein Tier zu verwandeln. Tiere waren Geschwister der Sippe und schenkten wertvolle Einsichten in eine andere Form von Leben. Die Menschen verbanden sich mit schamanischen Mitteln mit den Geschöpfen der Erde, denn sie hatten noch ein Bewußtsein der Verbundenheit mit allem.

Vielleicht stehen sich eher die Gruppe Schneeweißchen/Rosenrot/Mutter als die Eigenschaften der Hingabe, der Fürsorge, des Vertrauens und Zwerg/Bär als Eigenschaften des hektischen Sammelns und Hortens, der Angst, des Opfergefühls gegenüber. Die Frauen repräsentieren die Eigenschaften der Göttin, Ihr Angebot an uns, sich in ihre liebevollen Hände fallen zu lassen, um vom alläglichen Jagen und Sammeln nicht aufgesogen zu werden.

Und schon haben wir wieder ein Weisheit, die wir für unser heutiges Leben gebrauchen können. Der Zwerg und der Bär können hier durchaus alltägliche Gefühle repräsentieren, die den meisten von uns nicht unbekannt sein dürften. Der allgegenwärtige Druck kann leicht dazu führen, sich wie ewig angespanntes, hysterisches Zwerglein zu fühlen oder wie ein verzauberter Bär, der sich mit einem dicken Fell schützt, unerreichbar für die Verletzungen der Welt, aber eben auch für echte Nähe und Gemeinschaft.

Das Märchen erzählt, wie alle guten Geschichten, von Erlösung. Wer meiner Deutung folgen mag,findet sie im Vertrauen darauf, dass es Schutzengel, Hilfsbereitschaft, Güte, Geduld, Freundlichkeit und Ehrlichkeit tatsächlich gibt. Erlösung bedeutet nicht: Ein für alle Mal. Märchen werden da oft fälschlicherweise gedeutet als Aussagen für die Ewigkeit. Als alte Weisheit sagen sie aber, dass, wann immer Du in eine solche Situation kommst, Dich als Bär oder Zwerg zu fühlen, Du auch immer auf die Schneeweißchen/Rosenrot/Mutter-Fraktion zurgreifen kannst. Du musst Dich nur daran erinnern. Ein anderes Verständnis von Ewigkeit.

Wenn Du möchtest, begleite ich Dich gern dabei, dieses Verständnis zu finden. Denn jeder Tag ist neu und Du kannst Dich jeden Tag neu erschaffen.
Ich freue mich auf Deine Nachricht. Hier kommst Du zum Kontaktformular.

Herzliche Grüße aus der Anderwelt.

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Bist Du eine Prinzessin mit Entenfüßen?

20160227_194626Es gibt ja eine Menge im Leben, das nicht zu ändern ist.

Eltern zum Beispiel, die sind wie sie sind. Sie haben sich vielleicht in Deiner Kindheit auf eine Weise verhalten, die Dir nicht gefallen hat, aber Du kannst es nicht mehr rückgängig machen, es ist nunmal so. Heute tun sie vielleicht Dinge, die Dir unangenehm oder peinlich sind und nichts kann sie ändern.

Oder Kinder. Zwei von mir zum Beispiel ziehen sich komplett zurück und werden immer stiller, wenn sie aufgeregt sind, die anderen beiden brauchen in der gleichen Situation ständig Aufmerksamkeit. Sie sind so, es sind ihre Charaktereigenschaften, die kann und will ich nicht ändern, auch wenn das anstrengend sein kann.

Jeder tut das, was er kann.

Dann ist da noch das Weltgeschehen, die vielen Kriege und Ungerechtigkeiten. All das Leid, in welchen Teil dieser Erde man auch schaut. Daran ist schwer etwas zu ändern. Ich meine nicht Resignation, jeder sollte das tun, was er am besten kann. Gestern beteiligte ich mich an einer Friedensmeditation, weil ich glaube, dass ich das gut kann und dass eine geistige Stärkung des Energiefeldes „Frieden“ einer der vielen sinnvollen Wege ist, diesen auch zu erreichen.
Wer sich für so eine liebevolle energetische Arbeit interessiert, googelt einfach mal James Twyman oder schaut sich den Film „The Moses Code“ an, da wird die Wirkung gut erklärt.

Es gibt also Dinge, die wir tun können, manchmal sogar müssen, und Dinge, die können wir nur akzeptieren.

Und dann sind da die Bereiche in unserem Leben, von denen wir glauben, dass sie nicht liebenswert sind. Die gesamte Schönheitsindustrie lebt davon, dass vor allem Frauen mit Schlupflidern, Cellulite und runden Hüften nicht leben können. Eine Sprechstundenhilfe eines Schönheitschirurgen, mit der ich mal befreundet war, selbst gebotoxt, fettabgesaugt und lidgestrafft, meinte selbsterkennend irgendwann einmal: „Die Leute kommen und bezahlen einen Haufen Geld, lassen das alles mit sich machen nur, weil wir so falsch leben.“

Nicht liebenswert?

Oder all die Geschichten und Eigenschaften von uns, von denen wir denken, sie verschweigen oder verstecken zu müssen.
Alles nur, weil wir glauben, nicht liebenswert zu sein.

Da finde ich das Märchen „Die Prinzessin mit den Entenfüßen“ sehr tröstlich und hoffnungsvoll.
Es ist ein Kunstmärchen einer Autorin, die kein Mensch kennt, aus einem Buch, dass es wohl so kaum noch gibt. Eine Sammlung von Gewinnern eines Wettbewerbs der Zeitschrift „Die Woche“ von 1905, die „die Kräfte ihrer poetischen Phantasie in den Dienst der Märchendichtung stellen“. Kurz gesagt, ein geliebtes Erbstück meiner Urgroßmutter.

Die Prinzessin mit den Entenfüßen

Es spielt im Grunde keine Rolle, ob das Märchen traditionell erzählt oder von einem Autor im Reich seiner Fantasie gefunden wurde, denn der Wunsch, so, wie man nunmal ist, also bedingungslos geliebt zu werden, ist universell. Es gibt viele Märchen und Geschichten, die genau darüber erzählen.

Die Prinzessin hat Entenfüße und glaubt, deshalb nicht liebenswert zu sein. Doch der junge König verliebt sich nicht nur, sucht und findet sie, sondern erkennt auch noch seinen Platz im Leben, kann also etwas, was er vorher nicht akzeptieren konnte, integrieren, nämlich seine Aufgabe, König zu sein.

Universell und archetypisch

Wie immer können wir hier ganz archetypisch den männlichen und weiblichen Seelenanteil als jungen König und Prinzessin einsetzen.
Und ist es nicht genau so, dass, wenn wir selbst uns lieben und akzeptieren, wie wir sind, Kraft schöpfen und Freiheit finden zu unserer besten Version von uns selbst?

Hier kommen drei von vielen Gründen, warum alles an Dir liebenswert ist:

1. Du bist Teil dieser Welt, dieser Schöpfung, und sie wurde aus Liebe erschaffen.

2. Jeder Teil an Dir hat eine Geschichte, einen Grund, warum er da ist. Er macht Dich zu dem Menschen, der Du heute bist.
(Also, bitte, ehre Deinen Weg bis hierher.)

3. Und all das, was Du bis jetzt noch nicht lieben kannst, darf so sein, denn auch das ist Liebe.
(Lass los, alles ist in Ordnung so – und dann darf es sich verändern, wenn Du bereit bist.)

Wenn Du das Gefühl hast, Du schaffst das nicht allein, begleite ich Dich gern.
Ich freue mich auf Deine Nachricht. Hier kommst Du zum Kontaktformular.

Herzliche Grüße aus der Anderwelt.

Aus irgendeinem mir nicht erfindlichen Grund ist das Ende des Märchens nicht komplett aufgenommen worden, ich bitte sehr um Entschuldigung. Es geht gut aus, und das ist auf jeden Fall noch drauf. 😉

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