Sei gegrüßt, Wanderer!

BrückeDie keltische Kultur kehrt zurück.
Eine tiefe Sehnsucht nach der Kunst, den Mythen und Legenden, aber auch nach dem Wissen und der Weisheit dieser Zeit hat bereits viele Menschen ergriffen.
Diese alte Kultur lebte in den natürlichen Zyklen der Jahreszeiten, des Werdens und Vergehens. Die Götter waren immer in der Nähe und die Natur voller Wesenheiten. Heute wissen wir, dass Pflanzen und Tiere ein Bewußtsein haben, dass wir mit unserem Denken und Fühlen unser Leben und unsere Umwelt beeinflussen können, dass für das Gehirn alles real ist, auch die Tagträume.
All das wußten und lebten die alten Kelten auch, ihre Interpretation, ihre Bilder waren ihren Lebensumständen angepaßt.
Die festlandkeltische Kultur erstreckte sich ungefähr in den gleichen Grenzen wie das heutige Europa und war viele Jahrhunderte geprägt vom Handel. Die Donau war ihr wichtigster Handelsweg. Sie bauten Gold und Salz ab und waren wahre Meister in der Metallverarbeitung. Es gab viele Handelszentren, nicht eine Zentrale, die das Monopol auf alles hatte, wie bei den Römern.

Ihre tiefe Verbundenheit mit der Erde erschuf ein weites geistiges Feld voller differenzierter Götter, Rituale und Geschichten. Ihre Spiritualität drückt die Vielfalt des Lebens aus und ist frei von geistigen Herrschaftsansprüchen. Alles darf sein und hat einen Sinn. Jeder Mensch hat die freie Entscheidung. Es gibt Muster des Lebens, Schöpfungsrhythmen, das uralte ewige Weben und Singen des Schicksals. Ist ein Mensch bereit, ganz gleich, ob Mann oder Frau, diesem Rhythmus zu folgen?

Die Weisen dieser Kultur, die wir heute Druiden, Vaten und Barden nennen, studierten lange die universellen Gesetze der Schöpfung, um den Menschen bei ihren Entscheidungen beistehen zu können. Sie hatten tiefen Einblick in die Muster des Lebens, die letztlich immer auf eines hinauslaufen: Harmonie. So wie Wasser immer danach strebt, in die Kugelform zu kommen, streben alle Muster nach Ausgleich. Nach Schwer kommt Leicht, nach dem Tag die Nacht usw.

Genau danach suchen wir heute, denn wir spüren, dass die lineare Ausrichtung allein nicht glücklich macht. Immer nur nach oben und vorn zerstört die Natur, die Menschen, die Erde.

Die alten keltischen Geschichten öffnen ein Fenster dorthin. Wenn wir zuhören, können wir die Antworten bekommen, nach denen wir suchen.

Mein Roman „Wolfsnest“ erzählt von dieser Kultur, von Liebe und Verrat, Göttern und Naturwesen:

„Wolfsnest“ bei Amazon

Share Button