Die natürlichen Archetypen für neue Gemeinschaften

In alten Zeiten, als der Großteil der Menschheit noch in der innigen Verbundenheit mit Mutter Erde miteinander lebten, bildeten sich Gruppenstrukturen ganz natürlich. Die Menschen spürten, sahen und erfuhren im Zusammenleben, wer für welche Position geeignet war. Dieses Wissen, das wir heute Intuition nennen, ist tief verankert im kollektiven Unbewußten. C.G. Jung, der Vater der analytischen Psychotherapie, benannte so den unfassbar großen Bereich der gesammelten Erfahrungen mit ihren Innen- und Außenwelten der gesamten Menschheit seit ihrem Bestehen. Es ist ein Bereich, der sich uns unwillkürlich durch Träume, Synchronizitäten und sogenannte Zufälle zeigt. In Trance, Hypnose, bewusstseinverändernden Techniken, aber auch mit allen esoterischen und spirituellen Praktiken der Lebensberatung sowie in kunsttherapeutischen und künstlerischen Settings nehmen wir bewusst mit diesem riesigen Feld Kontakt auf. Dann zeigen sich Botschafter aus dem kollektiven Unbewussten in allen möglichen Formen, deren Bedeutung wir aufschlüsseln und integrieren können.

Der Drang zu natürlichen Gemeinschaften wird immer deutlicher. Wir haben keine Lust mehr, in künstlichen Strukturen zu funktionieren und fragen uns, wie wir als Lebensgemeinschaften nicht nur ökonomisch, sondern vor allem auch auf seelisch-moralischer Ebene miteinander ein gesundes, natürliches Dasein kreieren können. Also, ganz konkret gefragt: Wer macht was und warum? Was sind unsere gemeinsamen Werte und wie gehen wir miteinander um?

Seit vielen Jahren tauche ich tief hinab in die uralten Weisheiten, die in Märchen, Mythen und Sagen verborgen sind. Dabei habe ich nicht nur die Struktur der Geschichten, die sogenannte Heldenreise, erforscht, sondern auch ganz besonders das, was C.G. Jung als Archetypen bezeichnet hat. Und dabei zeigt es sich, dass wir auch heute noch dieses Wissen für uns nutzen können und sollten, denn es ist die Weisheit vom Gelingenden Leben. Hier finden wir erhellende Hinweise, Bilder und Brücken zum Verständnis der Urenergien menschlicher Verhaltensweisen und Ausdrucksformen. Ich gehe davon aus, dass auch Götter und übernatürlich Wesen aus dem großartigen, schöpferischen Bewusstsein der Menschen stammen, aus dem göttlichen Anteil unseres Selbst. An ihnen können wir uns orientieren, um einen Weg in eine natürliche, heilsame und lebensfördernde Gemeinschaft zu finden.

C.G.Jung war übrigens den spirituellen Dimensionen des menschlichen Bewusstseins gegenüber sehr aufgeschlossen, erstellte häufig selbst Horoskopberechnungen für seine Patienten und verwendete sie als vollkommen legitimes Mittel seiner psychiatrischen Tätigkeit. Er reiste nach dem Bruch mit Siegmund Freud, der sich immer mehr auf seine Sexualtheorie fixierte, nach Indien, Amerika und Afrika, lernte dort von den Eingeborenen und bezog stets Stellung für die Wichtigkeit von Religion und Spiritualität für die gesunde seelische Entwicklung.

Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen, was wir in der derzeit erzwungenen Isolation um so deutlicher spüren. Das gibt uns Gelegenheit, uns diese Tatsache noch bewusster zu machen und darin noch aktiver zu werden, neue Gruppen und Gemeinschaften zu gründen.

Um für die jeweiligen Gruppenmitglieder den archetypischen Platz zu finden, der für die gesamte Gruppe förderlich ist, nutze ich schamanische, spielerische und kunsttherapeutische Mittel, aber natürlich schöpfe ich auch aus meinem großen Schatz an Sagen, Märchen und Geschichten aus aller Welt. Als Märchenerzählerin ist mir der Umgang mit diesen Inhalten so sehr vertraut, dass ich im Laufe der Jahre einen eigenen Märchentherapie-Ansatz entwickelt habe.

Und wäre es nicht wunderbar, wieder in Gemeinschaften zu leben, die alle Aspekte des Lebens akzeptieren und integrieren können, die mit Konflikten und Veränderungen umgehen können, die frei sind von kleinlichem Machtkampf und sich gegenseitig in aller Wertschätzung und Respekt sehen und annehmen?

Das ist mein Traum und dafür stelle ich meine Gabe zur Verfügung; denn eine Gemeinschaft braucht auch den Blick von außen, um sich selbst zu finden. Ich führe als externe Anbieterin Menschen, die in Gemeinschaften leben bzw. die Absicht dazu haben, zu ihren ureigensten Ressourcen für ein stabiles, sinnvolles und sinnstiftendes Zusammenleben.

Ich freue mich, euch dabei begleiten zu dürfen.

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