Berlin hat eine lange Geschichte. Da gibt es einiges zu berichten aus der Sagenwelt.

Alte Berliner Sagen neu erzählt – Geschichten aus Liebe, Märchen und Historie

Signiertes Buch und Anfragen für Lesungen bitte an kontakt@katipfau.de

Geschichten für Berlin-Liebhaber von Liebe und Eifersucht, Verrat und Treue, der Spreefrau, dem Riesen vom Molkenmarkt und dem Geheimnis des magischen Nebels über dem Müggelsee.

Überall im Buchhandel. Buchbestellungen mit Autorenwidmung unter: kontakt@katipfau.de

In den überlieferten Berliner Sagen erkennen wir heute den Spiegel eines mittelalterlichen Zeitgeistes: der Expansionswille der fränkisches Herrscher, die Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, die Verteufelung der Natur und die Spaltung von der Urverbindung zu Mutter Erde.

Sagen können immer auch anders und neu erzählt werden. Das ist lebendige Erzählkultur. Die Sagen um König Artus zum Beispiel werden ständig neu verfilmt und in Romanen thematisiert.

Anfragen für Lesungen bitte an kontakt@katipfau.de

Warum nicht auch die Berliner Sagen modernisieren? Ich habe die  mittelalterlichen Erzählungen mit Werten wie Mitgefühl, Offenheit, Toleranz, Reue und Vergebung, Mut und Treue gefüllt. Geblieben ist das Ambiente vergangener Zeiten.

In meinen Berliner Sagen folgt der Askanier Albrecht der Bär dem Zauber der Liebe zu einer Wendenfürstin, das Kreuz vor der Marienkirche auf dem Alexanderplatz steht als Erinnerung an ein Wunder gegen Intrigen und Neid, die Geschichte von den drei Linden auf dem Heilig-Geist-Friedhof in der Spandauer Straße erzählt von Bruderliebe und hilfreichen Zauberwesen, die berühmte Rippe vom Molkenmarkt wird ein Segensgeschenk und eine Erinnerung an Mitgefühl und Toleranz, die Jungfernbrücke erhält ihren Namen mit der Hilfe seltsamer Wasserwesen, die gemeinsam mit den eingewanderten Hugenotten für das Gute und Schöne einstehen. Und die Nebel über dem Müggelsee erzählen von der magischen Kraft der Verbundenheit zur alten Muttergöttin und der Hoffnung für die Liebe.

Gern komme ich zu Ihnen für eine Buchvorstellung und Lesung.

Buchung und Anfragen an: kontakt@katipfau.de

Aus der Rezension des Erzählverlages:

„So vieles ist aus der Balance gekommen!“

„Geschichten sind die Wurzeln unseres Zusammenlebens. Aus den Geschichten, die wir uns erzählen, entstehen Kulturen“, meint auch Kati Pfau, wenn sie ihre Beweggründe schildert, die Alt-Berliner Sagen neu zu erzählen. „Die Geschichten zur Gründung Berlins, die selbst auch erfunden wurden, sind grausam und aus dem Geist des Eroberns heraus geschrieben, nämlich aus der Sicht der Franken, die die slawischen Gebiete erobert haben.“

Diese Geschichten aber strahlen aus bis heute, meint die Autorin.  „Für mich heißt das: Wenn wir uns die alten Geschichten neu erzählen, dann strahlen sie eben nicht mehr Grausames aus, sondern Liebevolles. Denn so vieles ist aus der Balance gekommen, es gibt so viel Leid und Unglück, und gerade deswegen finde ich, müssen wir uns die Geschichten neu erzählen, die davon berichten, wie wir freudvoll miteinander leben können.“

Dürfen Sagen also neu erzählt werden? Ja, warum denn nicht, meine ich, sie wurden doch immer wieder neu erzählt. Und Kati Pfaus Neuerzählungen kommen zur rechten Zeit.

Share Button