So, jetzt haben wir den Salat. Wieder einschränkende Maßnahmen, wieder erzwungene Veränderung.

Zwang und Druck von außen ist eine der unangenehmsten Erfahrungen des Menschseins. Unser natürlicher Zustand ist Freiheit und freiwillige Verbundenheit. Wie herausfordernd die Herstellung dieser notwendigen Balance zur Zeit ist, erfahren wir gerade alle hautnah. Und dann ist da noch diese Ungewißheit, wie lange das dauern soll.

Alles in allem eine äußerst belastende Erfahrung, die von jeder und jedem unterschiedlich gemeistert wird.

Jede Krise hat auch Chancen. Ich weiß, dass dieser Satz auch wütend machen kann. Ich will weder relativieren noch beschönigen. Nur ist auch folgende Erkenntnis ein extrem nützlicher Stein auf dem Weg der Heilung: Alles, was wir von uns weisen, abspalten, bekämpfen, unterdrücken, verurteilen macht uns krank.

Ist es das wert?

Ok, was brauchen wir, um Unerträgliches zu integrieren?

Hilfe.

Wir können sehr viel allein erkennen, verwandeln und heilen. Aber nicht alles. Wir sind Gemeinschaftswesen. Und zwar nicht nur untereinander, sondern auch in der natürlich Gemeinschaft mit der Sphäre des Nicht-sichtbaren. Nenn es Engel, Götter, Ahnen, Geister … Ganz gleich.

Im Märchen: „Die Wichtelmänner“ tauchen sie auf, diese dienstbaren Geister. Sie brauchen Unsichtbarkeit, um wirken zu können. Wir müssen nicht immer wissen, woher Hilfe kommt.

Wir dürfen einfach darauf vertrauen.

Hier findest du das Märchen: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_wichtelmaenner

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